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In der Ethnologie gibt es etwas, dass man Ethnozentrismus nennt. Ethnozentrismus entsteht dann, wenn man kulturelle Phänomene, die außerhalb des eigenen ethnischen oder kulturellen Kontexts existieren, aus der eigenen Perspektive zu eng bewertet und sie vergleichend zu eigenen Werten und Normen in Relation setzt. Dabei wird die eigene Kultur als überlegener, optimaler Maßstab genommen. Hierbei entstehen oft Vorurteile wie ‘die Spanier faulenzen mittags nur’ oder ‘Afrikaner fressen ja sogar Ratten’. Dass das eine unter klimatischen Bedingung zur Arbeitspausenregulierung entstanden und das andere eine simple Form des westafrikanischen Speiseplans ist, kommt leider erst bei genauerer Betrachtung zutage (zumal auch ‘die Afrikaner’ schon viel zu pauschalisierend ist, diesen Begriff benutzt man leider viel zu gerne..)

Vorurteile sind also oft das Ergebnis oder Sympton von Ethnozentrismus.
Wie erfrischend ist es da, wenn man als Europäer genau diesen Umstand mal als Spiegel vorgehalten bekommt, wenn sich eine ‘afrikanische’ Organisation zur Hilfe frierender Norweger zusammenfindet, und uns zeigt, wie leicht Vorurteile entstehen könnten. Voilà:

http://www.africafornorway.no/